Mitmachen: Ihr Beitrag für die Pflege in Berlin und Brandenburg
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pcbb lebt davon, dass viele Menschen etwas beitragen: Anbieter tragen ihr Angebot ein, Veranstalter melden Termine, Nutzerinnen und Nutzer melden, was fehlt oder falsch ist. Alles ist kostenlos, ein Eintrag ist keine Werbung und keine Empfehlung. Auf dieser Seite steht, wie Sie mitmachen können – heute und in den nächsten Ausbauschritten.
Details
Der Landespflegeplan Berlin 2025 hält fest, was Bürgerinnen und Bürger im Beteiligungsprozess „Dialog Pflege 2030“ mit rund 5.500 Beiträgen gefordert haben: Information, Beratung und Unterstützung sollen an einer Stelle gebündelt werden – digital und analog. Genau das kann kein Redaktionsteam allein leisten. Die Angebote kennen die Anbieter, die Termine kennen die Veranstalter, und die Lücken kennen die pflegenden Angehörigen.
Vier Wege, heute mitzumachen
1. Angebot ins Adressverzeichnis eintragen
Ins Verzeichnis Adressen gehören alle Angebote, die pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen in Berlin oder Brandenburg helfen: ambulante Pflegedienste, Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege, vollstationäre Einrichtungen, Pflege-WGs, Betreutes Wohnen, Beratungsstellen und Pflegestützpunkte, anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI, Hospiz- und Palliativdienste, Selbsthilfegruppen, Alltagshilfen (Mittagstisch, Hausnotruf, Fahrdienst, Einkaufshilfe) sowie Wohnraumanpassung und Hilfsmittelberatung. Der Eintrag ist kostenlos. Verbindlich sind die Anbieter-Richtlinien.
2. Veranstaltung melden
In den Kalender Veranstaltungen nehmen wir auf: Pflegekurse nach § 45 SGB XI, Angehörigengruppen, Demenz-Cafés, Infoveranstaltungen, Letzte-Hilfe-Kurse, Schulungen zur Nachbarschaftshilfe sowie Messen und Aktionstage. Wichtig sind Datum, Uhrzeit, genauer Ort mit Bezirk oder Landkreis, Kosten, Anmeldeweg und ob der Ort barrierefrei erreichbar ist. Regelmäßige Termine können als Terminserie geführt werden.
3. Versorgungslücke oder Fehler melden
Sie haben wochenlang einen Kurzzeitpflegeplatz gesucht und keinen gefunden? In Berlin gibt es nur 17 Kurzzeitpflege-Einrichtungen mit 274 Plätzen und berlinweit eine einzige Nachtpflege mit 8 Plätzen (Landespflegeplan Berlin 2025). Solche Erfahrungen sind wertvoll: Wir sammeln sie anonym, um Lücken sichtbar zu machen und mit Bezirken, Pflegestützpunkten und Verwaltung darüber zu sprechen. Dasselbe gilt für falsche Telefonnummern, geschlossene Einrichtungen oder veraltete Beträge in unseren Artikeln.
4. Wissen gegenlesen
Wenn Sie in der Pflege arbeiten – im Pflegestützpunkt, in der Beratung, im Dienst oder in der Selbsthilfe – lesen Sie unsere Artikel gern fachlich gegen. Rückmeldungen zu Verständlichkeit, Rechtsstand und Praxisnähe nehmen wir dankbar an und vermerken den Prüfstand am Artikel.
Ausblick: Was als Nächstes kommt
Drei weitere Beteiligungsbereiche sind vorbereitet und werden schrittweise freigeschaltet:
- Nachbarschaftshilfe. Ein Verzeichnis für anerkannte Nachbarschaftshelfende nach § 5a PuVO. Nach einer kostenlosen sechsstündigen Schulung und der Registrierung bei der Pflegekasse können Nachbarinnen und Nachbarn Alltagshilfen leisten und über den Entlastungsbetrag von 131 Euro im Monat (Stand: Juli 2026) abrechnen. Zwischen 2021 und 2023 wurden in Berlin erst 2.390 Menschen geschult – bei rund 220 anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag mit 30.217 Nutzenden ist das Ausbaupotenzial groß. Im Verzeichnis erscheinen nur Vorname und Kiez, der Kontakt läuft über ein Formular.
- Hilfsmittel-Tauschbörse. Rollator, Pflegebett, Duschhocker, Rampe – privat verschenken, verleihen oder tauschen, nicht gewerblich. Inserate laufen nach 90 Tagen automatisch aus, jede Anzeige wird vor der Veröffentlichung geprüft.
- Zimmerbörse für Pflege-WGs und Betreutes Wohnen. Berlin hat mit 773 Wohngemeinschaften und rund 6.081 Plätzen die bundesweit höchste WG-Dichte – bei einer Auslastung von 91,7 Prozent. Der Mehrwert liegt in der aktuellen Verfügbarkeit: Wer ein Zimmer frei hat, meldet es; wer sucht, sieht es sofort. Nur für geprüfte Anbieter-Zugänge, Ablauf nach 30 Tagen.
- Fragen & Antworten. Ein moderierter Bereich, in dem Fragen anonym gestellt und von Redaktion und geschulten Ehrenamtlichen beantwortet werden. Kein offenes Forum: Jeder Beitrag wird vor der Veröffentlichung geprüft, bei belastenden Themen blenden wir Hilfetelefone ein.
Sie möchten bei einem dieser Bausteine von Anfang an dabei sein – als Anbieter, als Schulungsträger, als ehrenamtliche Moderation? Schreiben Sie uns, wir melden uns beim Start.
Was tun?
- Prüfen Sie, ob es Ihren Eintrag schon gibt. Suchen Sie unter Adressen nach Ihrem Namen. Ist der Eintrag vorhanden, aber veraltet, melden Sie die Korrektur – bestehende Einträge können Sie übernehmen und künftig selbst pflegen.
- Legen Sie die Angaben bereit. Name, Träger, Anschrift mit Bezirk oder Landkreis, Telefon, E-Mail, Website, eine sachliche Beschreibung in eigenen Worten, gesprochene Sprachen, Spezialisierungen, Barrierefreiheit, Kassenzulassung und ob Sie aktuell aufnehmen.
- Melden Sie sich bei uns. Eine E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. genügt; Sie erhalten einen Zugang, mit dem Sie Ihren Eintrag selbst anlegen und später aktualisieren. - Warten Sie die Freigabe ab. Die Redaktion prüft jeden Eintrag vor der Veröffentlichung – in der Regel innerhalb weniger Werktage.
- Halten Sie Ihre Daten aktuell. Einmal im Jahr erinnern wir Sie per E-Mail an die Prüfung. Ändern sich Telefonnummer, Träger oder Aufnahmekapazität, aktualisieren Sie den Eintrag bitte sofort.
- Melden Sie Ihre Termine. Veranstaltungen bitte mit mindestens zwei Wochen Vorlauf, damit sie rechtzeitig im Kalender stehen.
Wo gibt es Hilfe?
- Fragen zum Eintrag oder zur Freigabe:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. . Die Regeln stehen in den Anbieter-Richtlinien. - Sie sind pflegender Angehöriger und suchen selbst Unterstützung? Der Pflegestützpunkt in Ihrem Bezirk berät kostenlos und unabhängig: Adresse finden.
- Sie möchten Nachbarschaftshelferin oder Nachbarschaftshelfer werden? Die Schulungen sind kostenlos; Termine finden Sie unter Veranstaltungen, Auskunft geben die Pflegestützpunkte und das Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung.
- Sie möchten ein Ehrenamt in der Pflege übernehmen? Die Kontaktstellen PflegeEngagement in den Berliner Bezirken vermitteln – auch sie stehen unter Adressen.
Zahlen aus: Landespflegeplan Berlin 2025. Entlastungsbetrag 131 Euro monatlich, Stand: Juli 2026.
- Stand: 30.07.2026
Ihr nächster Schritt: Prüfen Sie unter Adressen, ob Ihr Angebot schon eingetragen ist – und melden Sie sich für einen Eintrag oder eine Korrektur unter
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